Schüler- und Azubiticket kommt

Start Sommer 2022

21.10.2021, 14:33 Uhr | Jörg Brunßen | Ammerland

Der Niedersächsische Landtag wird noch in diesem Jahr Verbesserungen für den Öffentlichen Personennahverkehr im Land beschließen. Damit können auch im Ammerland Angebote für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende auf den Weg gebracht werden. Die Schüler- und Azubitickets sollen ab Januar 2022 zu einem maximalen Einführungspreis von 30 Euro pro Monat im Jahresabo erhältlich sein. Es wird somit eine Art „365 Euro-Ticket“ für Schüler und Azubis eingeführt“, freut sich der Ammerländer Landtagsabgeordnete Jens Nacke.


Das Gesamtpaket beinhaltet Änderungen des Niedersächsischen Nahverkehrsge-setzes und soll im Ergebnis zu einer Erhöhung der gesetzlichen Finanzhilfen für die kommunalen ÖPNV-Aufgabenträger von insgesamt bis zu 30 Millionen Euro je Jahr führen. „Die Landesregierung hatte sich mit den kommunalen Spitzenverbänden darüber verständigt, dass mit den im Rahmen der vereinbarten Gesetzesänderungen die Möglichkeiten dafür geschaffen werden, dass in Niedersachsen flächendeckend regionale Schüler- und Azubi-Tickets angeboten werden können“, berichtet Jens Nacke weiter.

Die konkrete Planung und Umsetzung entsprechender vergünstigter regionaler Schüler- und Azubitickets, auch für Freiwilligendienstleistende, liegt dabei in der Hand der jeweiligen kommunalen ÖPNV-Aufgabenträger vor Ort. „Im VBN Gebiet planen wir mit einer Einführung im Sommer 2022. Das weitere Vorgehen wird auch demnächst im Wirtschaftsausschuss des Landkreises besprochen “, berichtet der Kreistagsabgeordnete Jörg Brunßen, der für den Ammerländer Kreistag Mitglied in der ZVBN-Verbandsversammlung ist. „Wir (Kreisverwaltung und Kreistag) setzen uns schon seit sehr vielen Jahren für die Einführung dieses Angebotes ein. Dies bedeutet eine erhebliche finanzielle Entlastung vor allem für Auszubildende und die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II, die bisher einen Monatsbeitrag von 70 Euro zahlen mussten“, so Brunßen weiter.
aktualisiert von Jörg Brunßen, 21.10.2021, 14:36 Uhr