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22.05.2012, 10:40 Uhr | CDU-Fraktion; Jörg Brunßen
Nacke: Metropolregion Bremen-Oldenburg - Segel für die Zukunft sind gesetzt
Die enge Partnerschaft von Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Wissenschaft, die die Metropolregion Bremen-Oldenburg auszeichnet, hat sich bewährt
Die enge Partnerschaft von Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Wissenschaft, die die Metropolregion Bremen-Oldenburg auszeichnet, hat sich bewährt. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine kleine Anfrage der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion hervor. „Die intensive Mitwirkung der Landkreise und kreisfreien Städte, der Wirtschaft, der Wissenschaft, der beiden Länder Bremen und Niedersachsen und weiterer Akteure aus Vereinen und Verbänden hat nicht nur zu bundesweiter Anerkennung der Metropolregion, sondern insbesondere auch auf Seiten der Mitglieder zu messbaren Kooperationsvorteilen geführt“, erklärte der Ammerländer Landtagsabgeordnete Jens Nacke.  Die Zusammenarbeit in der Metropolregion sei in jeder Hinsicht zeitgemäß und zukunftsfähig und habe somit Vorbildcharakter. „Die Erfahrungen mit akteursübergreifenden Kooperationen im Nordwesten haben die Ausgestaltung der Partnerschaft in der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg maßgeblich beeinflusst. Auch für die anstehende Einbeziehung der Wirtschaft in die Metropolregion Hamburg steht das Modell aus Bremen-Oldenburg Pate“, so Nacke weiter. „Die niedersächsischen Metropolregionen sind damit für die Zukunft gut gerüstet.“
Bad Zwischenahn; Hannover -

Dem Verein „Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e. V.“ gehören aktuell 24 Mitglieder an: die beiden Länder Niedersachsen und Bremen, elf Landkreise (darunter auch das Ammerland), drei kreisfreie Städte, die Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven sowie sechs Industrie- und Handelskammern. „Zu den Kernzielen der Metropolregion zählt neben der Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft und der Wissenschaftslandschaft auch die Positionierung der Region als Wirtschaftsstandort von nationaler und internationaler Bedeutung“, so der Wiefelsteder. Die Profilierung erfolge entlang von zehn Zukunftsfeldern, die prägend für die Region seien und ein hohes Potenzial für Wachstum und Entwicklung aufwiesen. „Ziel ist es, branchenrelevante Akteure zu vernetzen, branchenübergreifende Kooperationen zu fördern sowie Einzelinitiativen zu bündeln, um ungenutzte Ressourcen zu mobilisieren“, erklärte Jens Nacke . „Die Metropolregion bildet für die Mitglieder eine neutrale Plattform zur Abstimmung und Bündelung von Interessen, um sich nach außen zu positionieren und den inneren Zusammenhalt zu stärken.“

Die drei Metropolregionen mit niedersächsischer Beteiligung - Hamburg, Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg und Bremen-Oldenburg - seien außerdem ein wichtiges strategisches Instrument der Entwicklung Niedersachsens. „Wichtige Zukunftsthemen wie Klimawandel, Windenergie, Elektromobilität und Gesundheitswirtschaft werden durch die Metropolregionen aufgegriffen“, sagte Nacke weiter. „Infolge ihrer Größe sowie ihrer Innovations- und Wirtschaftskraft werden sie europäisch und international wahrgenommen und sind wesentliche Motoren der Entwicklung des Landes.“

 

In den letzten Jahren habe vor allem der Aufbau funktionsfähiger Strukturen und die Formulierung strategischer Ziele im Mittelpunkt der Zusammenarbeit gestanden. „Künftig wird es in den Metropolregionen verstärkt um die inhaltliche Auseinandersetzung mit wichtigen Zukunftsthemen gehen, verbunden mit einer Fokussierung auf die Umsetzung von Projekten“, so Nacke.. „Die Metropolregionen sind in der Lage, Entwicklungsprozesse anzustoßen, von denen das gesamte Land profitieren kann. Den hohen Innovationscharakter der Metropolregionen gilt es zu erhalten und zu fördern.“

aktualisiert von Jörg Brunßen, 23.06.2017, 11:36 Uhr